Veranstaltungen im 1. Quartal 2020

 

I. Vorträge

DR. PETER HAAS, Emmendingen:

Der Sigmaringer Maler Gustav Bregenzer als Dichter

Montag, 13. Januar 2020, 20:00 Uhr im Prinzenbau (Staatsarchiv) in SIGMARINGEN

 

DR. SILVIA IRINA ZIMMERMANN, Neuwied:

Eine Königsehe in Briefen – Karl von Hohenzollern-Sigmaringen und Elisabeth zu Wied (Carmen Sylva), das erste Königspaar Rumäniens

Zugleich Buchvorstellung der historisch-kritischen Edition des Briefwechsels des Königspaares
Montag, 3. Februar 2020, 20:00 Uhr im Prinzenbau (Staatsarchiv) in SIGMARINGEN

 

RUDOLF HANGS, Winterbach:

Georg Elser – seine Familie, seine Tat, seine Zeitbombe

(mit Präsentation eines funktionsfähigen Nachbaus der "Höllenmaschine" Elsers)

Dienstag, 11. Februar 2020, 19:00 Uhr im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen

(in Zusammenarbeit mit dem Hohenzollerischen Landesmuseum Hechingen)

 

DR. MARIUS GOLGATH, Eberbach:

Provenienzforschung im Staatsarchiv Sigmaringen – Die Herkunftsgeschichte der Kunstsammlung Otto Staebler (Tuttlingen)

Montag, 23. März 2020, 20:00 Uhr im Prinzenbau (Staatsarchiv) in SIGMARINGEN

 

 

DR. MARIUS GOLGATH, Eberbach:

Provenienzforschung in Hohenzollern – Auf den Spuren der Kunstsammlung des jüdischen Fabrikanten Carl Löwengard (Hechingen) 

Dienstag, 24. März 2020, 20:00 Uhr im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen

 

II. Exkursion Hohenzollern und das belgische Königshaus, 1. – 7. Mai 2020

Reiseleiter: ULRICH FELDHAHN M.A., Kunsthistoriker

Die diesjährige Reise des Hohenzollerischen Geschichtsvereins führt uns nach Belgien. Wir gehen auf die Spuren von Prinzessin Marie von Hohenzollern, die 1867 den Grafen Philipp von Flandern ehelichte und damit Mutter des späteren Königs Albert I. wurde. Die zweite Spur führt uns zu deren Tochter Josephine, die ihren Cousin Prinz Karl Anton von Hohenzollern heiratete. Des Weiteren wird uns die belgische Geschichte interessieren, die zugleich eine ausgeprägt europäische ist. Von der 1830 erfolgten Gründung bis in die Gegenwart hinein ergeben sich immer wieder faszinierende Querverbindungen und überraschende Aspekte. Auch werden wir dabei die vielseitige Natur und die kulinarischen Genüsse nicht außer Acht lassen!

Freitag, 1. Mai 2020 (416 km)

Auf halbem Wege auf unserer heutigen Fahrt bis zur Luxemburgischen Grenze wird uns eine Zeitreise in das Umbruchjahr 1832 im Hambacher Schloss erwarten. „Die Wiege der deutschen Demokratie?“  - Lassen Sie sich überraschen. Die schöne Saarschleife werden Sie vermutlich kennen, doch der 2016 eingeweihte Baumwipfelpfad in 23 Metern Höhe, der uns „stufenfrei“ sanft und bezaubernd bis auf die Aussichtsplattform in 407 Meter NN führt, lohnt sich besonders, diese Aussicht aus Vogelperspektive zu genießen. Am Abend werden wir mit einem Buffet in unserem Übernachtungshotel Victor`s Residenz-Hotel Schloss Berg *****in Perl-Nennig/Mosel erwartet.

Samstag, 2. Mai 2020 (312 km)                                                                             

Fahrt nach Les Amerois, dem beeindruckenden Sommersitz des Grafen von Flandern und seiner Gemahlin Marie von Hohenzollern. Wir haben die einmalige Gelegenheit, das heute in Privatbesitz befindliche, normalerweise nicht zugängliche Anwesen einschließlich Park und Kapelle besichtigen zu dürfen. Im Anschluss lädt uns der Hausherr zu einem Lunch-Buffet ein.

Wir setzen die Fahrt nach Brüssel fort und werden in dem 15 km südlich befindlichen berühmten Dorf Waterloo einen Halt einlegen. Die Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 1815 war die letzte Schlacht Napoleon Bonapartes. Das moderne Museum ist ein „Interpretationszentrum zur Schlacht von Waterloo“. Wir erkunden die Geschichte der Schlacht durch Uniformen, historische Gegenstände, animierte Karten und einen sehr beeindruckenden 3-D-Film.

Übernachtung in Brüssel, Abendessen

Sonntag, 3. Mai 2020

Auf dem Tagesprogramm steht die Kunst an erster Stelle! Mit dem Art&History Museum im Jubelpark betreten wir ein historisches Gebäude, eines der größten Museen Belgiens, das vom ehemaligen belgischen König Leopold II. errichtet wurde. Es besitzt eine umfangreiche Sammlung zum Kunsthandwerk des 19. Jahrhunderts.

Auch mit dem Besuch der Königlichen Gewächshäuser und weitläufigen gläsernen Passagen im Park des Königsschlosses in Laeken bewundern wir ein vom Bauherrn Leopold II. in Auftrag gegebenes architektonisches Meisterwerk aus Glas und Stahl. Die Palmen, Blumenteppiche, exotische Pflanzen und die älteste Kameliensammlung versprühen ihren Zauber. Es ist wohl auch dem Wunsch des Königs zu verdanken, dass diese Gärten für die Öffentlichkeit einmal im Jahr zugänglich sind. Der Rundgang führt durch das Kongohaus, den Palmengarten, vorbei an Orchideen, durch die Orangerien mit ihren über 200 Jahre alten Zitrus- und Lorbeerbäumen und sogar durch das ehemalige Atelier der Königin Elisabeth.

Auch die nur an wenigen Tagen geöffnete Krypta der Liebfrauenkirche mit der Grablege des belgischen Königshauses besichtigen wir heute.

Übernachtung in Brüssel

Montag, 4. Mai 2020 (43 km)                                                                                

Bei unserer kombinierten Stadttour aus etwa zwei Stunden Busfahrt und einer Stunde Rundgang gewinnen wir die beste Übersicht über die berühmtesten Sehenswürdigkeiten Brüssels. Bei unserer Rundfahrt erleben wir Brüssel als eine ausgesprochen vielfältige Stadt. Als Hauptstadt Belgiens und Europas beherbergt sie vielerlei politische Machtzentren. Brüssel ist internationaler als jede andere europäische Stadt, und auch die Stadtviertel, Fassaden und Monumente sind hier besonders abwechslungsreich. Wir fahren durch den Büro-Dschungel des Europaviertels, lassen uns vom Triumphbogen im Jubelpark beeindrucken und den stolz über der Unterstadt thronenden Justizpalast auf uns wirken. Auch das futuristisch anmutende Atomium darf bei keiner klassischen Stadtrundfahrt fehlen! Anschließend erkunden wir zu Fuß den historischen Stadtkern mit seinen gotischen Sakralbauten und schlendern durch eine der ältesten und schönsten Einkaufspassagen Europas zum atemberaubenden zentralen Platz Grand’Place mit seinen vielen reich verzierten und vergoldeten Zunfthäusern und seinem Rathaus im filigranen Stil der Brabanter Gotik.

Mit der Besichtigung des ehemaligen Palais des flandrischen Grafenpaares, der heutige Rechnungshof, wartet noch eine weitere Besonderheit auf uns. Freie Zeit darf an diesem Tag auch nicht fehlen – bevor wir am Abend nach Antwerpen fahren.

Übernachtung in Antwerpen

Dienstag, 5. Mai 2020

Nachdem wir uns bereits fünf Tage mit der Geschichte zweier Damen aus dem Hause Hohenzollern befasst haben, sind uns sicherlich schon zahlreiche Porträts begegnet, auf denen insbesondere deren Schmuckstücke ins Auge gefallen sind. Wir nutzen die Gelegenheit und fahren zu einem der wichtigsten Umschlagplätze für Edelsteine aller Art: Antwerpen. Dort besichtigen wir das Diamantmuseum mit originalen Preziosen aus der Königsfamilie.

Unseren Stadtspaziergang beginnen wir im Anschluss am alten Marktplatz. Wir besichtigen den Brabo Brunnen, das Renaissance-Rathaus und die Zunfthäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Die flämische Hafenstadt ist nicht zuletzt wegen der Liebfrauenkathedrale mit großartigen Kunstwerken von P.P. Rubens und anderen flämischen Künstlern bekannt.

Übernachtung in Antwerpen

Mittwoch, 6. Mai 2020 (170 km)                                                                           

Das Königliche Museum für Zentral-Afrika, kurz Afrikamuseum, in der belgischen Gemeinde Tervuren war einst das Museum von Belgisch Kongo. 1897 wurden im Park von Tervuren mehrere kongolesische Dörfer aufgebaut und dort in einer „Völkerschauechte Afrikaner ausgestellt. Diese Schau im Rahmen der Weltausstellung besuchten damals ca. 1,2 Millionen Menschen. Im Jahr darauf wurde das Museum gegründet.  Am 30. April 2010 feierte das Museum aufwändig seinen 100. Geburtstag. 2018 wurde das Museum mit neuer Konzeption wieder eröffnet. Der bisherige museale Blick auf die belgische Kolonialgeschichte wurde in Frage gestellt und die reichen Museumsbestände werden neu präsentiert und es wird dabei offen mit der Kolonialgeschichte umgegangen. Ein lohnender Besuch!

Die Weiterfahrt nach Namur bringt uns wieder zurück zur versprochenen zweiten Spur – auf die Spur der Prinzessin Josephine, die ihren Cousin  Prinz Karl Anton von Hohenzollern heiratete. Wir werden von ihrem Leben erfahren und ihre Grablege besuchen.

Ein geführter Stadtrundgang in Namur wird uns die wallonische Stadt näherbringen. Übernachtung in Namur

Donnerstag, 7. Mai 2020 (332 km)                                                                       

Wir unternehmen einen Ausflug ins Molignée-Tal, wo sich die Abtei von Maredsous befindet. Das Kloster wurde im Jahr 1872 von Benediktinermönchen aus der Abtei Beuron gegründet. 1890 gründete Abt Hildebrand de Hemptinne auch eine Niederlassung der Beuroner Kunstschule, aus der später die École Saint-Joseph hervorging, die seit 1964 zur Kunsthochschule Namur gehört. Auf diese Führung dürfen wir uns freuen.

Wir treten unsere Rückfahrt an und es lohnt sich ein Zwischenstopp in Bassenheim bei Koblenz. Das Rittergut befand sich zwölf Jahre lang im Besitz der Hohenzollern.  Das im Privatbesitz der Freiherren von Waldthausen befindliche Anwesen wird uns exklusiv im Rahmen einer Führung geöffnet.

Am Abend entspannen wir am Rheinufer in Boppard im schönen Rheinhotel.

Übernachtung in Boppard

Freitag, 8. Mai 2020 (368 km)                                                                               

Ob Sie die Reise mit einem Blick auf die Rheinschleife beenden möchten? Ein 915 Meter langer Sessellift bringt Sie zum Aussichtspunkt Vierseenblick oberhalb der Stadt Boppard.

Alternativ lohnt sich ein Blick in die hochmittelalterliche Burg – die kurfürstliche Burg.

2015 wurde das Gebäude restauriert und birgt heute neben der stadthistorischen Abteilung eine umfangreiche Sammlung an Bugholzmöbeln, welche die Geschichte von Michael Thonet, einem Sohn der Stadt erzählt, der als Handwerker mit einer Idee begann und ein Weltunternehmen schuf.

Die Heimfahrt führt uns durch das schöne Mittelrheintal.

Reisepreis:  1.290,-- € 

Inkl. Busfahrt, 7 Übernachtungen im gehobenen Standard mit Frühstücksbuffet,

3 Abendessen (Buffet oder Menüwahl), Eintritte und Führungen lt. Programm

 

Der Hohenzollerische Geschichtsverein hat das Mobile Reisebüro Iris Kupke mit der Planung und Durchführung der Exkursion beauftragt. Ihre Anmeldung senden Sie bitte deshalb direkt an:

Mobiles Reisebüro Iris Kupke, Im Muckentäle 7, 72488 Sigmaringen, Tel 07571 686083, Fax 07571 686084, email: MRB-IrisKupke@t-online.de

 

III. Ausstellung in der Abteilung Staatsarchiv Sigmaringen des Landesarchivs Baden-Württemberg

Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949–1975

Bis 14. Februar 2020 im Prinzenbau (Staatsarchiv) in SIGMARINGEN (in den Weihnachtsferien geschlossen)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag jeweils 9:00 – 16:30 Uhr

Öffentliche Kuratorenführung: Freitag, 31. Januar 2020, 14:00 Uhr

 

 

IV. Sonderausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen

„Ich habe den Krieg verhindern wollen“ – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

15. Januar – 1. März 2020 im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen 

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und Feiertage jeweils 14:00 – 17:00 Uhr

 


 

 


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